amavido: nachhaltige und soziale Projekte

Was hat ein Projekt zur Herstellung von Olivenöl höchster Güteklasse mit amavido zu tun?

Und was verbindet unsere Vision des Reisens und des Gast-Seins mit einem Ferienhausprojekt in einem kleinen Örtchen im Frankenwald?

Finde heraus, wie unsere Mission “Make tourism more human” an diese Ideen anknüpft, und welchen Mehrwert sie auch in Zukunft für den nachhaltigen Tourismus und das “langsame Reisen” bieten können.

Ein sehr altes, baufälliges Haus in einem kleinen Ort mitten in der Natur.

Tina ist auf einer Mission. Sie findet, dass das alte Haus ihrer Familie nicht einfach so mit den Jahreszeiten verfallen darf. Stattdessen will sie es mit ihrem Freund zusammen komplett renovieren, wieder attraktiv für Gäste machen und so sowohl Haus als auch Ort selbst neues Leben einhauchen.

Das Besondere wieder hervorzulocken, die kleinen Dinge rundherum wieder sichtbar zu machen, das ist auch ein Kerngedanke von amavido. Denn wir glauben an “klein aber fein” – auch beim Urlauben & Reisen. Unser Ziel ist, das Unsichtbare wieder sichtbar zu machen. Damit ist ein bestimmter Lebensstil gemeint, den man nur an jenen versteckten Orten findet. Traditionen und Geschichten wollen wiederbelebt werden!

Nachhaltige und soziale Projekte – Ein Ferienhaus im Frankenwald

Tina und ihr Freund renovieren das 180 Jahre alte Ferienhaus ihrer Familie im kleinen Ort Rappetenreuth im Frankenwald. Viel zu schade wäre es doch, ein altes Natursteinhaus wie dieses direkt am Waldesrand, mitten in der Ruhe der Natur, mitsamt seiner ganzen Geschichte einfach verfallen zu lassen. Hier, wo man 1000 verschiedene Wandermöglichkeiten hat und im Winter Langlaufen! Oder einfach nur in Ruhe arbeiten, den Kopf abschalten und Dasein kann, weit abseits vom Lärm der Großstadt.

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.

Ein Ferienhaus im Frankenwald – Ort und Haus mit neuem Leben füllen

Stattdessen soll nun das komplette Haus umweltfreundlich saniert und für Gäste geöffnet werden.

Auf Startnext kannst du Tina und ihren Freund noch bis zum 17. Dezember 2017 darin unterstützen, aus dem alten Familienhaus wieder einen Ort der Ruhe und Erholung zu machen, und gleichzeitig das beschauliche Dörfchen im Frankenwald wieder mit mehr Leben zu füllen.

Nachhaltige und soziale Projekte – Italienisches Olivenöl aus Familienhand

Wo das Motto “Slow-Travel” heißt, ist natürlich auch “Slow-Food” nicht weit: mit ihrem Olivenöl aus Familienhand stehen Simone und Amelio nicht nur für die Erhaltung von Traditionen & Nachhaltigkeit ein, sondern sind auch in Zukunft willkommene Gastgeber für amavido-Reisende: mit hinaus zu gehen in die sonnendurchflutete Landschaft der Abruzzen und selbst an der Olivenernte beteiligt sein, um hinterher das eigens gewonnene Öl mit nach Hause zu holen. So lieben anders-Reisende ihre Ferien.

Lass Dir hier von Simone selbst die Geschichte zum alten Olivenhain der Familie in den Abruzzen erzählen: 

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.

“Wir – Simone und Amelio – sind ein deutsch-italienisches Paar, leben und arbeiten in der Nähe von München und haben einen Plan: Wir wollen keine teuren Umwege gehen und dennoch ein Produkt höchster Güteklasse und Reinheit direkt an Menschen in Deutschland liefern, denen Nachhaltigkeit und Qualität beim Thema Lebensmittel wichtig ist.

Hinter unserem Projekt steckt die Geschichte einer Familie aus Mittelitalien (Region Abruzzen), die seit Generationen einen Olivenhain bewirtschaftet, den sie hegt und pflegt wie ihren Augapfel. Ja, es ist ein wahrer Schatz, denn die Olivenhaine in Amelios Heimat prägen die Landschaft und im Herbst bringen sie flüssiges Gold hervor, sprich naturbelassenes Olivenöl von höchster Qualität und ohne chemische Zusätze oder Vermischung mit anderen Ölen.”

Von der Olivenernte zur Olivenpressung bis zur Abfüllung

“Amelios Eltern Silvio und Genoveffa sind beide schon in Rente, aber noch quietschfidel. Jedes Jahr aufs Neue ernten sie zwischen Oktober und Dezember die bunten Oliven – und das ausschließlich von Hand! Ihr Credo ist, dass diese Ernteweise die Oliven am wenigsten schädigt und das Olivenöl dadurch noch besser wird. Sie verwenden lediglich eine Art Kamm, da die Oliven oftmals an dicken Stielen hängen und sich nicht einfach so abschütteln lassen. Oft klettern sie mit der Leiter auf die Olivenbäume, um wirklich jeden Ast zu erreichen! Viele alte Bäume sind sehr verzweigt und es dauert oft mehrere Stunden, bis wirklich alles abgeerntet ist. Und das jeden Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang!

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.

Die Oliven müssen dann schnell zur Presse gebracht werden, damit das Öl am Ende ein gutes Aroma hat. Es wird „kaltgepresst“, das heißt auf max. 27 Grad erhitzt, da bei höheren Temperaturen chemische Prozesse einsetzen, die zu einem veränderten Geschmack des Öls führen können.

Amelios Eltern stellen also ihr eigenes Olivenöl her, welches sie das Jahr über konsumieren. Sie kochen, braten, frittieren, backen – wirklich alles in der Küche entsteht mit diesem Öl! Für uns Deutsche wäre das viel zu schade, da wir es als zu kostbar empfinden, aber sie kennen es gar nicht anders. Wie man sich vorstellen kann, kommen bei einem Bestand von mehreren hundert Bäumen einige Liter zusammen. Bisher haben sie das Olivenöl nur familien-intern weitergegeben bzw. an Bekannte verkauft oder verschenkt. Auch viele Freunde und Verwandte von Simone haben schon davon probiert und ihre Tante verwendet und verkauft es sogar in ihrer Gaststätte.

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.

Das positive Feedback von allen Seiten hat uns auf die Idee gebracht, mehr daraus zu machen und diesen Schatz mit anderen zu teilen. Deshalb haben wir eine Crowdfunding-Kampagne über Startnext ins Leben gerufen, durch die wir Geld sammeln, um unser Vorhaben finanzieren zu können. Dieses besteht kurz gesagt daraus, dem Olivenöl ein Gesicht zu geben und es künftig auch über einen eigenen Webshop vertreiben. Wir haben schon eine Idee für einen Namen, möchten ein Logo sowie passende Etiketten erstellen – das ganze also so professionell wie möglich aufziehen. Unser Vorsatz dabei ist stets authentisch zu sein. Deshalb sind wir Anfang November selbst zur Olivenernte in die Abruzzen gefahren, haben den Ernteprozess mit Fotos und Videos dokumentiert und alles auf Facebook sowie im Blog unserer Crowdfunding-Seite veröffentlicht.

Wir wollen, dass alle sehen, wie der Weg vom Baum zur Olivenpresse bis zur Abfüllung in den Behälter aussieht und jeder sich sicher sein kann, dass er genau dieses Olivenöl und kein anderes als Dankeschön für seine Unterstützung erhält.

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.Außerdem schwebt uns vor, eine Art „Ernte-Team“ zusammenzustellen, das nächstes Jahr und vielleicht auch noch öfter mit uns zur Olivenernte in die Abruzzen fährt, um Amelios Eltern zu unterstützen. Sie sind zwar wirklich zäh und fleißig, aber wir möchten ihnen helfen, den ganzen Prozess etwas zu beschleunigen, damit sie künftig nicht mehr 2-3 Monate, sondern vielleicht nur noch 2-3 Wochen am Stück ernten müssen. Selbst mitzumachen und am Ende sein eigenes Olivenöl mit nach Hause zu nehmen ist ein tolles Gefühl und außerdem eine wunderbare Abwechslung zum Bürojob.

Wir hoffen, dass wir noch viele Leute für unsere Idee gewinnen können – uns fehlt nicht mehr viel bis zu unserem 1. Fundingziel von 3.500 €! Das eigentliche Ziel hatten wir auf 7.000 € gesetzt, da wir mit diesem Betrag gleich voll durchstarten könnten. Uns hilft aber auch schon die Hälfte des Geldes, um langsam alles aufzubauen und die ersten Menschen von unserm Produkt zu überzeugen. Einem Logo-Entwurf und der Gestaltung passender Etiketten könnten wir auch schon mit einem kleineren Budget nachkommen. Dennoch müssen wir auf mindestens 3.500 € kommen, damit uns die Auszahlung durch Startnext sicher ist.
Schaut euch unsere Projektseite doch mal an, dort findet ihr noch weitere Infos, Fotos, Blogbeiträge….und dann hoffen wir auf zahlreiche weitere Unterstützer!

Vielen Dank dafür im Voraus!
Simone & Amelio”

Nachhaltige und soziale Projekte mit amavido verknüpfen.

Sicher ist: Mehr solcher Projekte können ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten für kleine Orte, die Einwohner und natürlich die Gäste bieten. Uns liegt daher sehr viel daran, Projekte wie diese in Zukunft mehr zu unterstützen, zum Beispiel indem wir sie als Aktivitäten und Unterkünfte für unsere entdeckungshungrigen Reisende anbieten.

Schaue über den Tellerrand und du wirst als Urlauber dort eine wunderschöne, erfahrungsreiche Zeit erleben!

Du hast auch ein spannendes, innovatives soziales oder nachhaltiges Projekt? Erzähle uns davon, und lass’ uns gemeinsam etwas Wunderbares schaffen!

Hier findest du mehr zum Thema, wie du Nachhaltigkeit ganz leicht in deinen Alltag integrieren kannst.

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