Von Fausto Coppi bis Marco Pantani - auch heute noch ist der italienische Radsport hoch aktuell von 18 - 80 Jahren

Mit unserer organisierten Fahrradtour brauchst Du Dich um nichts zu kümmern, als frei und mit frischer Luft um die Nase von einer Etappe zur nächsten zu radeln! Halte an, wo es Dir gefällt! Wir haben Dir einige tolle Sehenswürdigkeiten schon hier zusammengestellt!

Dein Radel-Tagesdurchschnitt liegt bei 40 Kilometern. Da darf man dann mit ruhigem Gewissen den exzellenten Käse und Pastagerichte schlemmen, für die das Piemont berühmt ist… 😉

Komm mit auf die Spuren des großen, italienischen Radsports, bei Deiner achttägigen Fahrradtour „Giro del Piemonte – von Dronero nach Dronero“, am Fuße der piemontesischen Alpen rund um Cuneo!

Piemonteser Fausto Coppi und Gino Bartali – unvergessliche Mythen des „Giro d’Italia“

Schon gewusst? Italien ist das Land der mythischen Radsportgrößen wie Fausto Coppi, Gino Bartali bis hin zu Marco Pantani. Auf Deiner Fahrradtour „Giro del Piemonte“ werden Dich viele italienische Fahrradgruppen grüßen, die wie Profis durch die Landschaft sausen. Aber Du gehst Deine Tour mit Ruhe und Landschaftsgenuss an. Und was Du alles entdecken kannst! Schau mal her!

„Auf den Sattel – fertig – los!“

Für den GESAMTPREIS von € 950,00 pro Person ist Dein Fahrradurlaub schon organisiert mit …  

  • 8 Übernachtungen in ***Qualitätshotels und als Highlight in einem ****Schloss
  • Halbpension (Getränke extra) – Doppelzimmer
  • Gepäcktransfer von einem Hotel zum nächsten
  • 7 Tage Autoparkplatz am ersten Hotel
  • 7 Tage Leihgebühr E-bike, Mountain Bikes und Fahrradhelme

Nicht im Preis inbegriffen:

  • Getränke der Mahlzeiten
  • Eintrittskarten für Museen
  • Trinkgeld und andere persönliche Extras
  • Navigationsgerät: kann für 60€ dazu gebucht werden

 

Deine Reisestationen des „Giro del Piemonte“ im Überblick:

Route Giro del Piemonte

1. Tag – Samstag 7. September 2019: Ankunft und Übernachtung in Dronero im Hotel Draconerium ***

2. Tag – Sonntag,  8. September 2019: Die erste Etappe geht von Dronero nach Valloriate, dem schmucken 130-Seelen-Dorf auf 796  Metern über dem Meeresspiegel

3. Tag – Montag, 9. Septemper 2019: Schon ein bisschen „warmgeradelt“ freust Du Dich auf die zweite Etappe von Valloriate nach Costigliole Saluzzo (476 m), dem malerisch mittelalterlichen Dorf der “Drei Schlösser“

4. Tag  – Dienstag, 10. September 2019: Dritte Etappe – Von Costigliole Saluzzo nach Paesana (650 m), im Bergpanorama und Weingebiet des Valle del Po

5. Tag – Mittwoch, 11. September 2019: Auf der vierten Etappe geht’s beim „Giro del Piemonte“ von Paesana nach Saluzzo, einer der sieben prachtvollsten Städte im Piemont mit ihren Stadtpalazzi und Villen

6. Tag – Donnerstag, 12. September 2019: Vollgetankt mit Frischluft, Urlaubsfreude und Lust auf mehr 😉 führt Dich die fünfte Etappe von Saluzzo nach Mondovì, der erhabenen Stadt der Palazzi über der weiten Ebene

7. Tag – Freitag, 13. September 2019: Schade, heute ist schon die sechste Etappe! Und es geht von Mondovì nach Peveragno (575 m), dem faszinierenden Ort der ligurischen Kelten am Fuße der Seealpen

8. Tag – 14. September 2019: Der Kreis schließt sich auf Deiner siebten Etappe von Peveragno zurück nach Dronero

Weites Land und die Alpen immer in Sichtweite – das ist Fahrradtour pur!

Bist Du neugierig geworden, was es entlang Deiner Radtour alles zu sehen gibt?! Wir haben Dir einige tolle Sehenswürdigkeiten hier zusammengestellt!

 

 

Die Details Deiner Reiseroute:

Tag 1 – Ankunft im Hotel in Dronero

Bei Deiner Ankunft erwartet Dich das freundliche Personal im Hotel Draconerium *** in Dronero.

In den modernen und hellen Räumen wirst Du Dich gut von der Reise ausruhen können, damit Du am nächsten Tag frisch und ausgeschlafen aufs Rad steigen kannst. Auf Dich wartet die wundervolle Landschaft des südlichen Piemonts! Es lohnt sich entlang der Route immer wieder entspannt zum Sightseeing vom Sattel abzusteigen. Es gibt viel zu sehen!

Deine Tour startet in der schönen, alten Stadt Dronero. Sie liegt in einer tollen Panoramalage am Eingang des Maira-Tales auf einem Felsvorsprung, wo der Gebirgsfluss Maira mit dem Roccabruna zusammenfließt.

Am Horizont erblickst Du den geographisch besonderen Teil der Alpen, der von den piemontesischen „Alpi Cozie“ an dem wunderschönen Berg „Colle della Maddalena“, schon in die Seealpen Richtung Ligurisches Meer übergeht. Mit der Nase im Wind genießt Du die nächsten sieben Tage gesunde Bewegung in einer herrlichen Natur- und Kulturlandschaft. Deine Fahrradtour ist eine fantastische Mischung aus Bewegung und historischen Orten, voller alter Geschichten!

Wir erzählen Dir hier einen Teil davon… 

Macht mit den Rädern Halt auf der mittelalterlichen Teufelsbrücke am Eingang des Val Maira, dem Symbol von Dronero und genießt das Bergpanorama! Es lohnt sich! Die prachtvolle Aussicht reicht von den Bergen San Bernardo, Roccerè, Pelvo d‘Elva bis hin zu den Gipfeln von Cauri, Bicocca und dem Berg Chersogno am Ende des Tales. Dann geht’s weiter mit der Entdeckung der wunderschönen Kirchen von San Salvatore in Macra, San Sebastiano in Celle Macra und San Peyre in Stroppo.

Lass Dir nicht das Dorf Villar San Costanzo und seine faszinierenden „Steinpuppen“ entgehen! Was das ist?! So etwas hast Du noch nicht gesehen! Vor 15.000 Jahren begann hier in der Gegend ein Erosionsprozess, der eigenartige, geologische Steinformationen in Pilzform geschaffen hat, die einen wirklich zum Staunen bringen! Man nennt sie liebevoll „Ciciu“, was soviel heißt, wie „Puppen“.

„Ciciu“ Steinpuppen von Villar San Costanzo

Um die “Ciciu” ranken sich zahlreiche Legenden. Am meisten erzählt man die von dem Märtyrer San Costanzo auf der Flucht vor 100 römischen Legionären zur Zeit der Christenverfolgung. Als die Legionäre den Heiligen fast erreichten, drehte dieser sich zu ihnen um und sprach: “Ihr sollt zu Stein werden, wie eure Herzen”! Und so soll es geschehen sein und sie wurden in die “Ciciu” verwandelt … Es scheint, als ob diese steinernen Statuen, die Wächter des Naturschutzgebietes seien. 😉 In der Nähe des Naturreservats der Ciciu lohnt es sich auch sehr, das Dorf Abbey mit seinen Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert zu besuchen.

Tag 2 – Erste Etappe von Dronero nach Valloriate

START: Hotel Draconerium (Dronero)

Deine Route: Dronero – Montemale – Caraglio – Bernezzo – Cervasca – Vignolo – Roccasparvera – Gaiola – Valloriate

Distanz: 35 km

Schwierigkeit: + 640m (TC) auf geteerter Straße

Ankunft: Locanda Fungo Reale (Valloriate)

Auch hier gibt es so einiges zu entdecken, entlang der Tour!

Schaut Euch das schöne Dorf Demonte im Stura Tal an! Sein malerisches, historisches Zentrum ist ideal für einen Spaziergang. Oder habt Ihr Lust auf Entspannung mit Sauna und Thermalbad? Der Thermal- und Kurort Vinadio lohnt sich für einen Wellness-Tag, an dem Du nach Deinem Saunagang und Dampfbad in Felsengrotten inmitten der hohen Berge im heißen Außenschwimmbad entspannt planschen kannst.;-)

Für Geschichtsfreunde empfiehlt sich ein Besuch des imposanten Fort Albertine, eines der interessantesten militärischen Gebäude der Alpen.

In Caraglio erwartet Dich die alte Seidenspinnerei. Sie ist die älteste Seidenmanufaktur in Europa.

Borgo S. Dalmazzo ist hingegen berühmt für sein Benediktinerkloster. Hier fühlst Du Dich wie zurückversetzt ins 11. Jahrhundert. Das Kloster war eine bedeutende Pilgerherberge für die wandernden Pilger auf dem Jakobsweg zwischen Norditalien und der Provence.

Tag 3 – Zweite Etappe von Valloriate nach Costigliole Saluzzo  

START: Albergo Fungo Reale (Valloriate)

DIE ROUTE: Deine heutige Tour del Piemont geht von Valloriate – Gaiola – Roccasparvera – Vignolo – Cervasca – Bernezzo – Valgrana – Bottonasco – Castelletto di Busca – Busca – Ceretto – nach Costigliole Saluzzo

ANKUNFT: Hotel Castello Rosso **** (Costigliole Saluzzo)

DISTANZ: 53 km

SCHWIERIGKEIT: + 340m (TC) auf geteerter Straße

Am dritten Tag erwartet Dich das wunderschöne Grana Tal auf der Etappe von Valloriate nach Costigliole Saluzzo

Castelmagno DOP

Castel Magno genießen und gleich   „abradeln“

Das Grana Tal gilt als Enklave der provenzalischen Sprache. Es ist ein wirklich kleines Tal mit seinen 24 Kilometern, die nicht ganz bis nach Frankreich führen. Hier befindet Ihr Euch im Käseschlemmerland des berühmten „Castelmagno DOP“. Er ist so unglaublich lecker, dass Ihr sehr froh sein werdet, die „Käsekalorien“ bei Eurer piemontesischen Fahrradtour wieder abzustrampeln…

In Busca lohnt sich hingegen eine romantische Schlossbesichtigung im “Castello del Roccolo”, wo Ihr natürlich auch ein kleines Picknick mit Brot und Castelmagno Käse einlegen könnt. Es lohnt sich! Castelmagno ist einer der besten Käsesorten Italiens!

 

Tag 4  – Dritte Etappe von Costigliole Saluzzo nach Paesana

START: Castello Rosso **** (Costigliole Saluzzo)

DIE ROUTE: Costigliole Saluzzo – Piasco – Venasca – Isasca – Brondello – Pagno – Castellar – Rifreddo – Sanfront – Erasca – Paesana

ANKUNFT: Hotel La Colletta *** (Paesana)

DISTANZ: 45 km

SCHWIERIGKEITSGRAD: + 710m (TC) auf geteerter Straße

 

Entlang der Route erblickst Du romantische Weinberge, die zum Verweilen einladen…

Entlang toller Weinberge – „Colline Saluzzesi“

Eure dritte Etappe geht radelnd weiter in einer herrlichen Naturlandschaft, die je nach Lust und Laune interessante Museen in kleinen Orten bereithält. Entlang der Route wachsen an ausgedehnten Weinbergen im “Valle del Po” köstliche Rebsorten – Gönn Dir ein Gläschen DOC Colline Saluzzesi, Pelarverga, Quagliano, Nebbiolo oder Barbera! Alle erstklassig piemontesisch!

Wusstet Ihr, dass Ihr hier auch im Land der besonderen Klänge unterwegs seid?

Hier einige Vorschläge, wo Ihr Eure Räder abstellen könnt: 

In Venasca – könnt Ihr einen außergewöhnlichen Genuss erleben, aber dieses Mal für die Ohren… Die Tonfabrik „La Fabbrica dei Suoni – Music Park“ ist eine Tonfabrik, die ihre Besucher auf eine beeindruckende Reise in die Welt der Klänge mitnimmt. In einer interessanten Installation zeigt man Dir die Entwicklung von Klängen und Geräuschen und dokumentiert auf anschauliche Weise das Wissen über Geschwindigkeit, Höhe, Intensität und Klangfarbe. Du erlebst die Vibration von Klangwellen und lernst viel Interessantes über Musikinstrumente aus der ganzen Welt.

Auch in Piasco ist die Luft von Musik erfüllt… Es lohnt sich Deine Fahrradtour kurz zu einem Besuch des Harfenmuseums Victor Salvi zu unterbrechen. Es ist das erste und einzige Museum, das sich voll und ganz diesem wunderbaren Instrument seiner Geschichte und seinem besonderen Klang widmet. Lass Dich von seiner romantischen Weise verzaubern, bevor Du beseelt und entspannt wieder auf Dein Fahrrad steigst!  

Mal sehen, was der nächste Tag bringen wird… Es ist so schön, unterwegs zu sein und das Fahrrad lässt Dich frei und unabhängig fühlen!

 

Tag 5 – Vierte Etappe von Paesana nach Saluzzo

START: Albergo La Colletta (Paesana)

DIE ROUTE: Dein “Giro del Piemonte” führt Dich heute von Paesana über Barga – San Martino – Staffarda – Flesie – San Firmino – Tetto Alto – Ponte Po – bis nach Saluzzo, einer der sieben prachtvollsten Städte des ehemaligen Königreiches Piemont

ANKUNFT: Hotel Griselda *** (Saluzzo)

DISTANZ: 30 km

SCHWIERIGKEITSGRAD: + 130m (TC) auf geteerter Straße

 

Am fünften Tag gelangt Ihr zu der mittelalterlichen Stadt Saluzzo…

Saluzzo Schlösschen

Saluzzo – ein kleines Juwel mittelalterlicher und neuzeitlicher Stadtarchitektur

Die kleinen Gassen entlang der niedrigen, mittelalterlichen Häuschen führen Dich hinauf zum Schloss. Das mittelalterliche Saluzzo gilt in seiner romantischen Höhenlage, auf 395 Metern, als die besterhaltenste mittelalterliche Stadt von Piemont. Ein tolles Erlebnis seine majestätischen Herrschaftshäuser, wie zum Beispiel die „Casa Cavassa“ aus dem 16. Jahrhundert oder die prachtvolle Kirche San Giovanni mit ihren Kunstwerken und Fresken zu bewundern. Eine wahre Augenweide!

Wenn Ihr den Fahrradständer am Schloss Castello Manta abstellt, erlebt Ihr die Pracht der historisch bedeutenden Marchese von Saluzzo, die ihre Feudalherrschaft über 400 Jahre lang ausübten. Das Schloss ist ein faszinierendes Beispiel eines Festungsbaus aus dem 14. Jahrhundert. In seiner Fürstenhalle beherbergt das Schloss eine der bedeutendsten Urkunden der europäischen Spätgotik.

 

Im Kloster von Staffarda wie ins Mittelalter zurückversetzt

Habt Ihr noch nicht genug von der prachtvollen piemontesischen Kulturlandschaft? 😉 Kein Problem! In Staffarda kommt Ihr mit Euren Rädern an einem Kloster vorbei, das Euch um  Jahrhunderte zurück in die Zeit bringen wird! Im fernen 12. Jahrhundert gründeten Zisterzienser-Mönche den prachtvollen Klosterkomplex von Staffarda mit seinen zahlreichen Gebäuden, die fantastisch gut erhalten sind. Schaut mal hier!

Lust auf etwas ganz Besonderes?! Das Hotel San Giovanni Resort **** ist eine außergewöhnliche Übernachtungsgelegenheit! – Hier wohnst Du in einem wunderschönen Kloster aus dem 15. Jahrhundert im Herzen der Altstadt von Saluzzo. Du kannst dort eine Suite für 75€ pro Person (inkl. Halbpension) dazubuchen.

 

Tag 6 – Fünfte Etappe von Saluzzo nach Mondovì

START: Hotel Griselda (Saluzzo)

DEINE ROUTE: Saluzzo – Lagnasco – Falicetto- Villafalletto – Centallo – S. Biagio di Centallo – Castelletto Stura – Morozzo – Mondovì

ANKUNFT: Albergo I Gelsi (Mondovì)

DISTANZ: 57 km

SCHWIERIGKEITSGRAD: + 250m (TC) auf geteerter Straße

 

Am sechsten Tag Eures „Giro del Piemonte“ geht es von Saluzzo nach Mondovì:

Durch die weite Ebene des Gebietes nördlich von Cuneo bringt Euch Eure heutige Tour von Saluzzo nach Mondovì. Sie ist eine der sieben wichtigsten Städte von Piemont und liegt erhaben auf einem Felsmassiv, das auf ihren 395 Metern die piemontesische Ebene zu Euren Füßen dominiert! Im Land der Trüffel, Kastanien und des guten piemontesischen Weines habt Ihr einen herrlichen Blick auf die Berge und die wunderbaren Felder, bis hin zu den Seealpen in Richtung Ligurien.

Mondovì – Traumblick bis hin zu den Ligurischen Seealpen

Mondovì besteht aus einem antiken Teil, oben auf dem Berg und einem modernen Teil unten am Fuß des Berges. Lasst es Euch nicht entgehen, die gute, alte Seilbahn zu erleben, die die beiden Stadtteile mit einer historischen Panoramafahrt verbindet! Oben in Mondovì Piazza erwartet Euch die malerische,  mittelalterliche Altstadt. Hier kann man inmitten der Gassen und der herrlichen Palazzi des  Architekten Francesco Gallo (Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts) flanieren.

Übrigens, unsere amavido Mitarbeiterin Susa empfiehlt ein ausgiebiges Abendessen in einer der charakteristischen Trattorien, wo die Pasta von piemontesischen „Mammas“ selbstgemacht wird. Sie muss es wissen: Ihr Mann kommt aus der Gegend! 😉

Wer Lust auf buntes Markttreiben und lokaltypische Produkte, wie zum Beispiel piemontesische Naturhonigsorten der Bergregion hat, kann am Samstagmorgen in Mondovì  auf der Piazza einen tollen Wochenmarkt erleben.

Gut organisiert bietet Mondovì für Museumsfans ein Tagesticket für alle Museen der Stadt, zum Beispiel das Keramikmuseum oder das Museum des Buchdrucks,  für den Preis von  8,00 € pro Person an. Auf der offiziellen Tourismus Seite von Mondovì findet Ihr weitere Informationen.

 

7. Tag – Sechste Etappe von Mondovì nach Peveragno

START: Hotel I Gelsi (Mondovì)

DEINE ROUTE: Heute radelst Du von Mondovì über Vicoforte – Monastero Vasco – Villanova Mondovì – Pianfei – Chiusa Pesio bis nach Peveragno (Fraz.Santa Margherita)

ANKUNFT: Agriturismo La Commenda (Fraz. Santa Margherita di Peveragno) – https://cascinalacommenda.it/

DISTANZ: 41 km

SCHWIERIGKEITSGRAD: + 540m (TC) auf geteerter Straße

Denn auf Deinem Weg in Richtung südliches Piemont gelangst Du an nach 41 Kilometern von Mondovì nach Peveragno. Auf Deinem Weg dorthin hast Du Gelegenheit, eine der beeindruckendsten, architektonischen Meisterwerke Italiens zu besichtigen! Die Rede ist von Vicoforte – einer der größten Kuppelkirchen mit elliptischer Kuppel weltweit! Die Dimensionen dieses Kuppelbaus lassen selbst Italienexperten staunen!

Einmalig in der Welt – die Ellipse von Vicoforte

Hier lohnt es sich allemal die Räder stehen zu lassen, denn Du kannst sogar in die Höhe der Kuppel aufsteigen! Wie das?!

Die organisierte Aktion einer wahrhaft außergewöhnlichen Kirchenbesichtigung nennt sich „MAGNIFICAT“ und dabei kannst Du die Schönheit der Architektur des Wallfahrtsortes aus einer nie erlebten Perspektive sehen! Ausgestattet mit Schutzhelm und Gurtzeug besteigst du die 70 Meter hohe Kuppel des Heiligtums und wirst Augenzeuge eines einzigartigen, kulturellen Erlebnisses. Entlang eines gesicherten Weges, der vorher nie für die Öffentlichkeit zugänglich war, startet die Besichtigungstour. Über die hohe Wendeltreppe und durch alte Passagen in den Gemäuern, die nur den Hoheiten vorbehalten waren, gelangt ihr in fantastische Panoramapositionen. Ihr schaut in die landschaftliche Weite, aber auch in das Innere der Kirche und werdet eine ungewöhnliche Perspektive der Fresken in der Kuppel haben. Über 6.000 Quadratmeter Fresken und die jahrhundertealte Geschichte des Wallfahrtsortes Vicoforte werden dich begeistern! Interessant sind auch die ausgeklügelten Technologien der Restauratoren, die alles daran setzen, die Schönheit der Kunstwerke zu erhalten. Hier kannst Du mehr zur Kirchenbesichtigung Vicoforte nachlesen.

Langeweile gibt’ s nicht auf Deiner Tour – nur die Qual der Wahl! 😉

 

Es gibt beste Gelegenheit zu interessanten lokalen Aktivitäten und Workshops:

Zum Beispiel auf einem der lokalen Bauernhöfe mit B&B… Wie wär’s zum Beispiel mal aktiv bei der Tierfütterung dabei zu sein? Stell Dir mal die Kinder beim Melken vor! Groß und Klein hat Spaß beim Erdbeeren pflücken mit anschließendem Marmelade Kochen mit der italienischen Mamma! Auch die Käse und Salami Verkostungen sind nicht von der Hand zu weisen! Wer sich mehr für Spirituelles interessiert, findet Musikworkshops im Wald, Yogaunterricht, Bogenschießen oder Reiten im Angebot.

Oder Du besuchst die Bossea-Höhle bei Frabosa Soprana! Sie befindet sich im Korsaglia-Tal, in der Nähe des Dorfes Frabosa Soprana. Auf 836 Metern über dem Meeresspiegel ist sie eine der schönsten und bedeutendsten Höhlen Italiens. Das Schutzgebiet wird durch den Naturpark des Marguareis-Massivs verwaltet. Die kalkhaltigen Tropfsteinformationen, Stalaktiten und Stalagmiten, beeindrucken immer wieder durch ihre Größe, Formen und Farben.

In Certosa di Pesio radelt Ihr durch das Naturschutzgebiet des Marguareis-Naturparks. Hier befindet sich ein wunderschönes, mittelalterliche Kloster, wo man eine angenehme Rast einlegen kann.

 

Tag 8 – Siebte Etappe von Peveragno zurück nach Dronero 

START: Agriturismo La Commenda (Fraz. Santa Margherita di Peveragno)

DEINE ROUTE: Genieße den zufriedenen Abschlusstag Deines “Giro del Piemonte” von Peveragno über Spinetta – Cuneo (Parco Fluviale) – Cerialdo – Caraglio – Paschera San Carlo – Pratavecchia zurück nach Dronero!

ANKUNFT: Hotel Draconerium (Dronero)

DISTANZ: 48 km

SCHWIERIGKEITSGRAD: + 290m (TC) auf Asphalt, aber auch nicht asphaltierten Wegen

 

Heute “schließt sich der Kreis” Eurer Fahrradtour!

Ihr fühlt Euch rundum zufrieden und angenehm erschöpft. Die schöne Rundtour geht sanft wieder zurück in Richtung Dronero.

Durchatmen auf unendlichen Wegen der Seealpen

Aber es gibt noch einmal so richtigen Naturgenuss! Du bist unterwegs im Naturpark der Quellflüsse Gesso und Stura. Hier verbinden sich die umliegenden Berg-und Talgebiete, bis hin zu den Seealpen „Alpi Marittimi“, die Piemonte vom Meer trennen. Hier findest Du ein dichtes Netz von Mountainbike- und einfachen Radwegen im Grünen. Sie messen zirka 100 km und verbinden alle Parkgebiete miteinander. Die Touren sind gut ausgeschildert mit Informationstafeln und informativen Lesestationen über Flora, Fauna und Kultur.

Doch mal wieder Lust auf Stadtluft, aber nicht zu viel?

Da empfiehlt sich eine Besichtigung der fußgängerfreundlichen Provinzhauptstadt CUNEO! Auf einem malerisch Felsmassiv über der Ebene gelegen, gilt die piemontesische Prachtstadt heute noch als wichtiger Grenzknotenpunkt zwischen Alpen und Ebene, Frankreich und Italien. Cuneo ist eine sehr lebendige und wirtschaftlich aktive Stadt. Deine Besichtigungstour ist ein angenehmer Spaziergang entlang herrschaftlicher Gebäude, unter romantischen Arkaden mit seinen kleinen, traditionellen, aber auch sehr eleganten Geschäften und einladenden Cafés und Konditoreien.

Tipp: Cuneo ist berühmt für seine Süßigkeiten! Unbedingt den Traum aus Schokolade und Rum, die sogenannten „Cunesi“ probieren! Ihr habt ja schon ordentlich Kalorien verbrannt! 😉

Ein Tipp am Rande: Das Cuneo Museumsticket kostet  nur 5,00 € pro Person.

 

Am Ende Deiner Tour wirst Du stolz auf Deine „Radelleistung“ zurückschauen. Mit dem Koffer voller schöner Erinnerungen an die Kultur- und Naturlandschaft Piemont lässt sich der Alltag zuhause wieder gut angehen. Der Radweg zur Arbeit ist für Athleten des „Giro del Piemonte“ jetzt ein Klacks. Wie gut, dass Italien 20 Regionen hat! Da kann man doch gleich schon die nächste Tour planen. Dann wird’s ein richtiger „Giro d’Italia“! 😉

 

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Written by Susanne Trumm
Susanne ist in Montabaur, Rheinland-Pfalz geboren und hat in Köln Germanistik, Italienische Romanistik & Politikwissenschaft studiert. Nach einigen Sprach- und Studienaufenthalten in Florenz ist sie 2002 nach Italien ausgewandert. Jahrelange Berufs- und Lebenserfahrungen als Deutschlehrerin & Übersetzerin südlich von Rom und in Verona haben sie letztendlich 2011 nach Salea d'Albenga in Ligurien geführt. Hier lebt sie mit ihrem piemontesischen Mann, der den schönsten Beruf der Welt hat. Die beiden haben sich genau deshalb kennengelernt: Bei der Weinmesse "VinItaly" in Verona, wo sie als Übersetzerin und er als Winzer arbeitete. Eine deutsch-italienische Geschichte, die Freude macht, weitererzählt zu werden ...