Drinnen oder Draußen, privat zurückgezogen oder zusammen mit Anderen?! –

Vor allem in den warmen Sommermonaten scheint uns Deutschen dieses Konzept in den italienischen Dörfern wie aufgehoben zu sein.

Das Leben ist geprägt von einem freundschaftlichen Miteinander, bei dem sich die Grenzen der Wohnungen gerne und oft aufheben. Die Häuser der mittelalterlichen Borghi erscheinen uns Besuchern wie ein einziges Gebäude, das  aneinandergewachsen ist und dieses Eins-Sein scheint sich wohl auch auf seine Bewohner und ihr Lebensgefühl zu übertragen: „Drinnen und Draußen – „Bei Dir oder bei mir“ – das sind Kategorien, die auch unseren Sohn Davide in unserem Urlaub im Sant’Ambrogio überhaupt nicht mehr interessierten. Er liebte es frei und ungezwungen, den ganzen Borgo zum Spielplatz zu erklären und die Bewohner „spielten“ gerne dabei mit“, erzählt mir der neapolitanische Fotograf Luca Abbiento. Und als ich seine Fotos sah, war mir sofort klar, dass ich dieses Lebensgefühl weitererzählen und mit Euch teilen möchte, als …

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